Traumberuf Privatdetektiv
Kombiniere… Sie wollen Privatdetektiv werden? Oder einer der ganz großen und für die Polizei und den Geheimdienst arbeiten? Sie haben aber keine Ahnung wie, wo und was? Dann sind Sie hier mal wieder genau richtig. Wir haben uns die Mühe gemacht, einen kleinen Guide für Einsteigerdetektive zu erstellen. Im Folgenden wollen wir uns einmal den Werdegang eines Detektivs ansehen.
Zunächst einmal sei gesagt, dass die Betitelung “Detektiv” offiziell keinerlei staatlicher Prüfung (IHK) obliegt. Sprich: Jeder kann sich Detektiv nennen. Man kann aber davon ausgehen, dass wenn jemand einen Detektiv sucht, er sich auch dessen Referenzen aufzählen lassen wird. Sollten sie also mit dem Gedanken spielen, sich zuhause ein kleines Büro einzurichten und darauf zu warten, dass eine verzweifelte Lady in Ihr Appartement kommt, leicht bekleidet und dringend ihre Hilfe such, dann haben Sie schlicht weg zuviel Fern gesehen.
Da der Markt für Detektive seit 1999 aber ständig erweitert, sollte man sich zunächst einmal Gedanken machen, welche Art von Detektiv man werden will. Die wohl häufigste, aber auch unspektakulärste Art, ist wohl der Kaufhausermittler. Des weiteren gibt es aber noch den Privatdetektiv, den IN- und Auslandsdetektiv. Der Vorteil zum oft gleichbleibenden Aufgaben des Kaufhausermittlers. Sein Kunde ist immer der selbe und die Täter verhalten sich in einem überschaubarem Ramen. Verfolgungsjagden, Abhören und das aquirieren von geheimen Daten gehört zu diesem Job NICHT. Er muss meist akut handeln oder die Täter kommen meist nicht über die Ladentür hinaus. wie bereits gesagt. ein überschaubares Aufgabengebiet. Wie bei allen detektivischen Berufen, ist aber auch hier eine gute Kondition von Nöten.
Interessanter wird es bei den anderen. Hier sind sogar Spezialisierungen möglich. Man kann Verbrecher, Schuldner, Lebensgefährten und anderem Nachschnüffeln. Mit Abhörgeräten, Internetrecherche und anderen Tricks, die man im Verlauf seines Berufs lernt, liegt es dann an einem, Menschen zu finden, die meist nicht gefunden werden wollen.
Aber wie komme ich nun an so einen Job ran? Am besten macht man ein Praktikum in eine Detektei. Dies ist nicht ganz so einfach, da die meisten Detektein bereits Erfahrung und Grundkenntnisse vorraussetzen. Also am besten vorher schon einmal in eigener Sache ausgiebig über die Tätigkeiten der betroffenen Detektei informieren, um mit Fachwissen glänzen zu können.
Ferner brauchen Sie ein Wissen über Rechtliches. Was darf der Detektiv, was nicht. Wo im Fernsehen gerne massiv in Serien und Filmen übertrieben wird, gelten für die wahren Detektive leider sehr klare Spielregeln. Diese sind nicht zu vergleichen mit denen, der Polizei oder Staatsanwaltschaft. Der Detektiv stößt quasi an jeder Ecke auf Datenschutz und Verletzung von Privatsphäre. Hier ist äußerste Diskretion gefragt.
Wenn Sie dann ein Praktikum absolviert haben, können Sie sich bei der ZAD (Zentralstelle f.d. Ausbildung im Detektivgewerbe) ein Zertifikat holen, welches Ihnen ihre Kompetenz bestätigt ( oder auch nicht ). Von nun an sind Sie „Geprüfte/r Detektiv/in“ und können sich entweder Selbständig machen, oder bei einer Detektei / Kanzlei anfangen.
Viel Spaß! ![]()